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2003 MyAtari Reader Awards Winner 2003 MyAtari Reader Awards Winner

Top News

Mini-Abo: ST-Computer 01, 02, 04/2016 (18.01.2016 - 15:01 Uhr)

Da das vorherige Mini-Abo ein Erfolg war, wird es nun auch für die kommenden 3 Ausgaben der ST-Computer wieder ein Mini-Abo geben. Das heißt, einmal bezahlen, sich zurücklehnen und in Ruhe die Ausgaben 01/2016, 08/2016 und 10/2016 bequem nach Haus geschickt bekommen - sobald diese jeweils fertiggestellt sind.

Wer mitmachen möchte, bestellt die nächsten 3 Ausgaben für zusammen 18,50 Euro (Versand nach Deutschland) bzw. 26,60 Euro (Versand ins Ausland) - und wer schon für eine oder mehrere der kommenden Ausgaben bezahlt hat, kann gern "upgraden", indem er die sich ergebende Differenz nachzahlt. Eine Übersicht der Besteller gibt es im Forum von atari-home.de.

Druck und Bestellannahme übernimmt erneut Konstantin Themelidis. Wer bereits frühere Ausgaben bestellt hat, überweis den Betrag auf das bekannte Konto und meldet sich bei Konstantin (dbsys (ät) web.de). Eine Einzelheftbestellung ist natürlich auch weiterhin möglich, Ausgabe 01/2016 kostet wegen des größeren Seitenumfangs (68 Seiten) 6,70 Euro, die beiden anderen je 5,90 Euro.

Voraussichtliche Themen:
ST-Computer 01/2016: 30 Jahre ST-Computer, Interviews mit Eckhard Kruse (Ballerburg) und Thomas Raukamp
ST-Computer 08/2016: VGA-Mod für das Lynx, Kölner Retro-Treff & Retro-Börse
ST-Computer 10/2016: Großes GFA-Basic-Special: GFA-Basic-Editor, Interviews, Top-GFA-Programme

Weitere News

Lynx: Relief Pitcher, Hotdog und AvP können bestellt werden (19.08.2017 - 10:50 Uhr)


Nach einer wahren Odyssee nimmt Beta Phase Games nun Bestellungen für mehrere Lynx-Spiele entgegen. Bei allen Spielen handelt es sich um Neuauflagen, die schon seit längerem angekündigt waren.

Relief Pitcher ist eine Baseball-Simulation, Hotdog ein Jump & Run. Bei AvP handelt es sich um die Beta-Version vom 13.07.1994, in der alle drei Charaktere spielbar sind. Von AvP ist nur eine begrenzte Stückzahl verfügbar. Das Quartett komplett macht das Denkspiel Quadromania.

Jedes Spiel kostet 35 US-Dollar, zuzüglich Versandkosten und Steuern. Bestellungen sollen an die E-Mail-Adresse betaphasegamesorders@yahoo.com geschickt werden.

Double Click Software Atari ST Internet Archive (11.08.2017 - 23:57 Uhr)


Utilities, kleine Hilfsprogramme, machen das Arbeiten mit dem ST leichter und vielen Anwendern dürften noch die Utilities von Double Click Software in Erinnerung sein. DC war eine wahre Utility-Maschine, die etliche der kleinen Hilfsprogramme entwickelte und als Shareware und Freeware veröffentlichte. Zwei Entwickler der Firma, Michael Vederman und Paul Lee, haben nun das Double Click Software Internet Archived Museum veröffentlicht.

Das Museum bietet die Programme zum Download, Anzeigen, Scans der Anleitungen und einen Online-ST-Emulator, um die Programme im Browser auszuprobieren. Die Quelltexte sollen zu einem späteren Zeitpunkt veröffentlicht werden.

http://www.deadmike.com/DCS/

Atari und Llamasoft kündigen Tempest 4000 an (08.08.2017 - 20:32 Uhr)

Bei Atari hatte man offenbar ein Einsehen, dass es für ein neues Tempest nur einen Entwickler gibt, der in Frage kommt: Jeff Minter. In einer Pressemitteilung kündigte die Firma Tempest 4000 an, Spieler werden in drei Gamemodi und 100 Level erneut die Kontrolle über die Claw übernehmen, um abstrakte Gegner abzuschießen, die aus der Tiefe des Rasters nach oben kriechen. Die drei Modi heißen Standard, Pure und Endurance, der Soundtrack wird sich an Tempest 2000 orientieren. Zeitgemäß präsentiert wird der Shooter in 4K.

Die erneute Zusammenarbeit mit Atari ist eine Überraschung, nachdem 2015 Atari die Veröffentlichung von TxK für weitere Plattformen blockiert hatte. Minter hatte das Spiel für die PlayStation Vita entwickelt und sich sehr stark an Tempest 2000 und 3000 orientiert. Die Portierung auf PlayStation 4 und PC soll damals weit fortgeschritten gewesen sein. TxK erhielt sehr gute Kritiken, aber wie schon bei Tempest 2000 (Jaguar) und 3000 (Nuon) hatte Minter auf eine Plattform gesetzt, der der ganz große Erfolg verwehrt blieb. Auch mit der Entwicklung von Smartphone-Spielen hatte er wenig Erfolg. Schließlich wandte er sich wieder den Konsolen zu und veröffentlichte jüngst Polybius für PlayStation 4 & PlayStation VR.

Screenshots von Tempest 4000 existieren noch nicht, Atari plant die Präsentation auf der diesjährigen Gamescom in Köln.

MISTer: MiST auf dem Terasic DE10-Board (06.08.2017 - 19:58 Uhr)

MIST, der flexible FPGA-Computer, hat viele Fans: Mit dem flexiblen FPGA-Chips lassen sich viele klassische Systeme in Hardware nachbilden, ganz ohne ein Host-Betriebssystem wie bei Emulatoren. Die Chip-Logik der nachzuahmenden Systeme wird im FPGA nachgebildet, mit dem passenden Kern wird der Chip zu einem Atari ST, Amiga oder C64. Der Platz im Chip ist aber begrenzt und komplexere Systeme - beispielsweise ein Falcon - passen sich in den FPGA der MIST.

Ein möglicher Nachfolger ist MISTer auf Basis des Terasic DE10-Boards. Dieses Board ist mit einem 4x größeren FPGA-Chip ausgestattet, zusätzlich ist noch ein ARM-Chip verbaut. Entwickler Sorgelig, verantwortlich für diverse MIST-Kerne, verspricht eine leichte Portierung bestehender und Entwicklung neuer Kerne. Als Beweis wurde ein 80486-PC implementiert.

Derzeit ist das Projekt in erster Linie für Entwickler interessant, denn neben dem Board, welches direkt bei Terasic bestellt werden kann (130 US-Dollar) sind ein SDRAM- und I/O-Board erforderlich. Fertigsysteme werden noch nicht angeboten. Einige Kerne (C64, Mega Drive, Spectrum) arbeiten auch ohne SDRAM-Board. Der MIST-Atari-ST-Kern wurde noch nicht portiert.

USB-Interface für TT und Mega STE in Arbeit (05.08.2017 - 21:19 Uhr)

Eine zeitgemäße Möglichkeit zum Anschluss von Peripherie oder zum Datenaustausch zu haben, ist auch für etwas ältere Computer wichtig. Das gilt insbesondere für den TT, der von vielen Anwendern nach wie vor produktiv genutzt wird.

Für diese Zielgruppe ist das neue USB-Interface, an dem gerade gearbeitet wird, besonders interessant. In dem Video wird ein USB-Stick angeschlossen, der von dem Interface und dem TT als Massenspeicher erkannt wird. Die fertige Hardware wird eine interne Plug & Play Lösung ohne löten, der VME-Slot bleibt für weitere Erweiterungen - etwa eine Grafikkarte - frei.

Weitere Informationen gibt es im Thread auf atari-home.de:

http://forum.atari-home.de/index.php?topic=13760.msg220259

EmuTOS bekommt konfigurierbare Mauszeiger (30.07.2017 - 21:07 Uhr)


In der aktuellen Version können bereits - wie in TOS 2.0x/3.0x - alternative Icon-Sets nachgeladen werden, doch damit gibt sich das EmuTOS-Team nicht zufrieden: Auch die Mauszeiger werden sich bequem per RSC-Datei austauschen lassen. Damit haben EmuTOS-Nutzer die Wahl: Sie können den vorgegeben EmuTOS-Look nutzen, die Atari-Mauszeiger verwenden, oder gar ein komplett neues Set wählen (Bild). Ähnlich flexibel war Ataris TOS nur mit Tools von Drittanbietern, wie z.B. Mouse-Ka-Mania von Charles F. Johnson.

Im Atari-Home-Thread befindet sich ein aktueller EmuTOS-Snapshot, mit dem die neuen Mauszeiger unterstützt werden:

http://forum.atari-home.de/index.php?topic=13761.msg220116;

MyAES 0.97 erschienen (30.07.2017 - 19:41 Uhr)

Nach zwei Jahren und mehreren Beta-Versionen hat Olivier Landemarre eine neue Version eines AES-Ersatzes MyAES freigegeben, welches zusammen mit FreeMiNT ein Multitasking-Betriebssystem bildet. Die neue Version bietet verschiedene Optimierungen und Fehlerbereinigungen und wird zusammen mit neuen Versionen des Taskmanagers Yopla un des Desktops Mdesk ausgeliefert.

http://myaes.lutece.net/

Neue Spiele für VCS2600, 5200 und 7800 im AtariAge Store (17.07.2017 - 21:52 Uhr)


Das Spiele-Jahr 2017 ist erst zur Hälfte um, aber die Homebrew-Szene für alle Atari-Konsolen ist so aktiv wie lange nicht. Nun hat auch AtariAge einen ganzen Schwung VCS-Spiele in den Online-Store gestellt: Sieben VCS2600-Spiele, eines für das 5200 und drei für das 7800. Highlight für das 2600 ist sicherlich Scramble, welches optisch erstaunlich nahe an den Automaten kommt, interessant ist aber auch Anguna, das sich an Nintendos Zelda orientiert. Für Besitzer des 5200 ist sicherlich Ratcatcher ein Pflichtkauf: Bis zu drei Spieler gleichzeitig jagen Ratten in der Kanalisation.

Stark an das erste Wonderboy erinnert Bentley Bear’s Crystal Quest, bereits in der ST-Computer getestet wurde T:ME Salvo. Das 7800er-Trio wird komplettiert von Super Circus AtariAge. Super Circus und Bentley Bear sind etwas teurer, da beide einen Pokey-Chip zur Soundausgabe enthalten. Der Pokey wird schon lange nicht mehr hergestellt, die Chips stammen meist aus Ballblazer-Cartridges. Sollte AtariAge keine Pokey-Chips mehr vorrätig haben, können Besteller ein Ballblazer-Modul oder einen Pokey-Chip einschicken.

https://www.atariage.com/store/

HIPSid - die Zehn-Stunden-Demo (12.07.2017 - 07:17 Uhr)


Als The Exceptions 1988 die „Best in Galaxy Demo“ (The B.I.G.) veröffentlichten, war dies ein Meilenstein in der Demo-Geschichte: Feine Grafik-Effekte und 113 vom C64 konvertierte Tracks mit einer Gesamtlänge von etwa vier Stunden. Psycho Hacking Force setzen mit HIPSid noch eins drauf, zumindest was die Musiklänge angeht: 9 Stunden und 51 Minuten dauert die Demo, die (auch) aus konvertierten SID-Tunes besteht. YouTube-Videos zeigen daher nur einen Ausschnitt.

https://demozoo.org/productions/172341/

Piko kündigt Switchblade für den Jaguar an (11.07.2017 - 20:36 Uhr)


Vor Lara Croft gab es Switchblade, ein heute fast vergessenes Plattform-Spiel vom späteren Tomb-Raider-Erfinder Core Design. Switchblade und besonders dessen Nachfolger Switchblade II, orientierten sich stark an Ästhetik und Gameplay japanischer Konsolenspiele. Dennoch wurde der erste Teil nur auf eine einzige Konsole umgesetzt, Amstrads Konsolen-Flop GX4000. Piko Interactive, die die Rechte an einigen Spielen des Publishers Gremlin Graphics erworben haben, ändert dies nun und kündigt Switchblade für den Jaguar an.

Zwar wird Switchblade vom neuen Publisher als klassisches Amiga-Spiel bezeichnet, aber es dürfte wieder die ST-Version sein, die umgesetzt wurde. Bis auf die Musik waren aber beide Spiele ohnehin identisch. Geliefert wird der Jaguar-Switchblade in der typischen Jaguar-Verpackung mit Handbuch in Farbe, Poster und Modul. Mit knapp 60 US-Dollar ist Switchblade gut 15 Dollar günstiger als Pikos Jaguar-Debüt Custodian. Im Gegensatz zu Custodian soll die Stückzahl begrenzt sein, eine zweite Auflage werde es nicht geben.

https://www.pikointeractive.com/phone/store.html#!/Switchblade-Jaguar/

Sommarhack 2017: Demos veröffentlicht (10.07.2017 - 10:02 Uhr)


Im Szene-Kalender ist die Sommarhack einer der wichtigsten Termine. Die diesjährige Ausgabe fand letztes Wochenende statt, die meisten Demos gibt es bereits auf Demozoo und Pouet. Knapp ging es zu bei der großen Demo-Competition, letztlich konnte sich aber „Execution“ von SMFX gegen „Midnight Sun“ von der Dead Hackers Society durchsetzen. Die Szene findet offenbar derzeit vor allem auf ST und STE statt, von den acht Beiträgen sind nur zwei für den Falcon.

Zu einer ordentlichen Demo-Competition gehört auch eine etwas andere Kategorie, bei der Sommarhack war es die „Big Border Competition“. Big Border heißt, dass die gesamte Demo in einem Mini-Ausschnitt stattfindet.

https://demozoo.org/parties/2992/

Retrolution 2017 mit Atari-Workshop (09.07.2017 - 20:55 Uhr)

Einmal im Jahr gibt es die HomeCon im XXL-Format: Es ist wieder Zeit für die zweitägige Retrolution. Samstag 19.08. und Sonntag 20.08. ab 10 Uhr treffen sich in der Kulturhalle Steinheim in Hanau (Steinheim) Retro-Fans zum Austausch. Dabei wird es auch verschiedene Workshops geben. Highlight aus Atari-Sicht ist der Atari-Workshop: Ziel ist es, einen Atari zu konfigurieren, von der Bedienung des Desktops über die Installation von TOS-Patches bis hin zu EasyMint. Für alle, die nur einen PC/Mac dabei haben, wird Workshop-Leiter Michael einen USB-Stick mit Hatari-Installationsdateien und Diskimages bereit halten.

Weitere Informationen zur HomeCon und Retrolution auf der Website der HomeCon:

http://www.homecon.org/

Neues im Atari Document Archive (09.07.2017 - 08:08 Uhr)

Das Atari Document Archive sammelt Quelltexte und Dokumentationen aller Art. In den letzten Wochen wurden die Disketten zu den Büchern „Das große GFA BASIC 3.5 Buch“, „Das große GFA-Programmier-Handbuch - Tools & Algorithmen“ (beide Data Becker), „Das große Omikron 3.0 Buch“ (Heim Verlag) und „GFA BASIC 3.6 Development Kit, Edition ’99“ (CD-ROM, Falke Verlag) hinzugefügt. Letztere ist im Bereich „Dev Software“ zu finden, die Buch-Disketten unter „Out of Print Books“.

http://dev-docs.atariforge.org/

Daimakaimura (Ghouls’n Ghosts) für STE - Video zeigt Gamepla (03.07.2017 - 23:06 Uhr)

Der Port des Capcom-Automaten Ghouls’n Ghosts macht Fortschritte: Ein neues Video zeigt eine spielbare Version inklusive Gegnern und Levelgrafik auf einem STE (8 MHz, 4 MB RAM). Obwohl keine Tricks für mehr Farben verwendet werden, kommt Entwickler Anima durch geschickte Wahl der Farbpalette dem Automaten wesentlich näher als die ursprüngliche Portierung aus dem Jahr 1988. Die STE-Version enthält zudem alle Animationsphasen des Automaten und verzichtet auf eine überdimensionierte Statusanzeige – ein „Trick“ von ST-Entwicklern, um den scrollbaren Bereich zu begrenzen und so halbwegs weiches Scrolling zu ermöglichen. Amiga-Fans bekamen eine fast identische Version, dicke Statusleiste inklusive.

Multitasking-OS Geneva läuft wieder (03.07.2017 - 22:36 Uhr)


Nach der erfolgreichen Datenrettung von Geneva und NeoDesk prüft Entwickler Dan Wilga, ob aus den Quelltexten auch tatsächlich lauffähige Programme erstellt werden können. Zumindest für das Multitasking-OS Geneva konnte diese Frage bereits positiv beantwortet werden, wie ein Thread auf atari-forum.com zeigt. Nun widmet sich Wilga der Desktop-Alternative NeoDesk, die auch unabhängig von Geneva verwendet werden kann. Sein Plan ist, frisch kompilierte Versionen beider Programme zur Verfügung zu stellen, bevor schließlich kurz danach der Quelltext veröffentlicht wird.

http://www.atari-forum.com/viewtopic.php?f=14&t=22466&start=150

Retron 77: Hyperkin zeigt VCS2600-Klon auf der e3 (14.06.2017 - 22:57 Uhr)

Über mangelnde Aufmerksamkeit können sich Fans des VCS2600 dieses Jahr nicht beklagen. Nach AtGames kündigt auch Hyperkin einen VCS-Klon an. Hyperkin ist für die Retron-Konsolen bekannt, Hardware, die klassische Konsolen von Sega und Nintendo emuliert, aber einen Cartridge-Slot für die alten Spiele bietet. Retron 77 emuliert das VCS2600 – angeblich kommt eine aktuelle Version von Stella zum Einsatz –, gibt das Bild aber in 1080p-Auflösung aus. Auch bei den Anschlüssen zeigt sich die Konsole flexibel, es können sowohl klassische Atari-Joysticks/Paddles, als auch USB-Controller angeschlossen werden. Spielstände lassen sich abspeichern. Die Stromversorgung erfolgt über USB. Sollte wirklich Stella zum Einsatz kommen, wäre das Retron 77 sehr kompatibel zum VCS. Allerdings spricht es nur diejenigen an, die VCS-Module besitzen. Laut Engadget dürfte der Preis um die 80 US-Dollar liegen, die Konsole soll rechtzeitig vor Weihnachten erscheinen. Damit haben VCS-Fans die Wahl zwischen fünf (!) VCS-kompatiblen Systemen, da auch AtGames noch dieses Jahr vier Flashback-Konsolen ausliefern wird. Leider versucht keines der Systeme, auch das VCS7800 zu emulieren. So reduziert sich die Retro-Welle im Atari-Bereich leider weiter einzig auf das VCS2600, welches insbesondere in den USA die bei weitem erfolgreichste Atari-Hardware war.

https://www.engadget.com/2017/06/13/atari-2600-retron-77/

Comeback für Activision: AtGames kündigt Atari Flashback 8 G (10.06.2017 - 21:39 Uhr)

Activision war nicht nur der erste Dritthersteller für das VCS, sondern auch der erfolgreichste. Kein Wunder also, dass die fehlenden Activision-Spiele ein langer Kritikpunkt an den Flashback-Konsolen waren. AtGames hat nun die Atari Flashback 8 Gold Activision Edition angekündigt, eine Plug&Play-Konsole mit 130 Spielen, darunter 39 von Activision. Darunter sind Klassiker wie River Raid und Pitfall!, nicht im Angebot ist hingegen Pitfall 2. „Gold“ steht in diesem Fall für die „Premium“-Version der Konsole, die über HDMI in 720p HD ausgibt und statt Infrarot- auf Drahtlos-Controller setzt, die auf dem 2,4ghz Band funken. Der Konsole liegen zwei Controller (drahtlos) und zwei Paddles (mit Kabel) bei.

Zweiter großer Lizenzneuzugang ist Bandai Namco, die Portable-Version bekommt Dig Dug, Pac-Man und weitere Spiele. Bei Pac-Man handelt es sich nicht um die berühmt-berüchtigte Atari-Portierung, sondern um eine Homebrew-Portierung.

Lizenzvereinbarungen sollen der Grund sein, weshalb die Namco-Spiele nur auf dem Flashback Portable 2017 mitgeliefert werden. Weder die Gold- noch Standard-Version vom Flashback 8 besitzen einen SD-Kartenslot.

Flashback 8 bietet 105 Spiele (inklusive Pitfall und Kaboom) und gibt in SD-Qualität aus. Preis: 59,99 US-Dollar. Beim Flashback Portable Game Player erhöht sich die Zahl der Spiele auf 70, die Konsole kostet ebenfalls knapp 60 Dollar. Merkwürdig ist die Preisgestaltung beim Flashback 8 Gold: Hier hat der Kunde die Wahl zwischen der Activision- und Standard-Edition, erstere bietet weitere Activision-Spiele und die Paddles. Beide Konsolen sollen für 79,99 Dollar verkauft werden.

http://www.atgames.us/

Jubiläumsangebot: Calamus SL wird 26 (09.06.2017 - 23:03 Uhr)

„Calamus ist Atari-DTP!“ – dieser Meinung waren nicht nur Anwender, sondern auch Atari selbst, zum Leidwesen der DTP-Konkurrenz. Das Publishing-Programm machte den ST zur preiswerten Alternative zum ungleich teureren Mac, besonders in Deutschland. 1991 folgte dann der modular aufgebaute und farbfähige Calamus SL. Diesen Geburtstag feiert nun invers Software mit einem Geburtstagsrabatt auf Calamus SL und alle Zukaufmodule. Calamus ist bis 18.6.2017 für nur 99,50 Euro erhältlich, auf die Module wie Calipso 3 gibt es 26 Prozent Rabatt. Auch auf Upgrades gibt es Rabatt.

https://www.calamus.net/order/order.php?lan=de

Update: Datenrettung Geneva und NeoDesk (31.05.2017 - 19:54 Uhr)

Ein erfreuliches Update gibt es von der Online-Petition zur Freigabe der Geneva- und NeoDesk-Quelltexte: Die Datenrettung der Festplatte, auf der sich wesentliche Teile der Quelltexte befinden, war größtenteils erfolgreich. Die Daten gehen nun zurück an Entwickler Dan Wilga, der hoffentlich in der Lage sein wird, eine compilierbare Version der beiden Programme zu veröffentlichen. Gesponsort hatte die Datenrettung Antoni Sawicki, Entwickler von TenoxVGA, einem Adapter, um die hohe TT-Auflösung mit gewöhnlichen VGA-Bildschirmen zu nutzen.

https://www.change.org/p/dan-wilga-open-source-geneva-neodesk/u/20412305

Orionsoft-Spiele - mögliche Neuauflage auf Modul (30.05.2017 - 23:39 Uhr)

Orion_ ist bekannt für seine Multiplattform-Titel, die weder Portierungen sind, noch auf einer bekannten Spielidee aufbauen. Auf AtariAge lotet derzeit Gaztee (Xenon II) das Interesse an einer Cartridge-Neuauflage der drei Spiele Elansar, Alice’s Mom’s Rescue und Orion Collection aus. Alle drei Spiele würden in der Standard-Schachtel mit mehrsprachiger Anleitung erscheinen. Alice war zuvor nur streng limitiert auf Cartridge erhältlich, ebenso wie die Orion Collection. Anvisierter Preis ist 50 Pfund pro Spiel.

Orion_ selbst hat auf Twitter angekündigt, seine Homebrew-Tätigkeit nicht mehr als Beruf, sondern als Hobby zu betreiben. Die bereits fertig gestellte Jaguar-Version von Escape 2042 soll aber wie geplant erscheinen.

http://atariage.com/forums/topic/266011-interest-in-orionsoft-re-issues/

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