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ST-Computer 07/2020 - Jetzt als PDF! (22.11.2020 - 20:11 Uhr)

Es ist soweit, die Ausgabe 07/2020 der ST-Computer gibt es nun auch als PDF zum Herunterladen. Highlight der Ausgabe ist eine umfangreiche Übersicht an Hardware-Erweiterungen, die ganz regulär in Online-Shops zu kaufen sind. Entwickler Thomas Ilg erfreut derweil Freunde hektischer Puzzlespiele mit seinem Randomazer. Vorfreude ist die schönste Freude und zwar auf pandemiefreie Zukunft, in der ejagfest und OFAM wieder statt finden dürfen. Diese und viele weitere Themen in der aktuellen Ausgabe. (mj)

ST-Computer: Aktuelle Ausgabe

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Neuer Joystick-Adapter von Petr Stehlik (08.12.2015 - 20:29 Uhr)

Petr Stehlik (PARCP-USB) bietet eine neue Hardware an, den Dual Joystick USB Adapter. Der kleine Stecker dient zum Anschluss von bis zu zwei Joysticks mit DB-9-Schnittstelle. Ein alter Competition Pro, oder der VCS-Stick vom 2600 lassen sich so direkt am Mac oder PC verwenden. Treiber werden nicht benötigt, der Adapter übersetzt die Signale vom Joystick (vier Richtungen plus Feuerknopf) und wurde mit diversen Emulatoren getestet (Atari800, Hatari, VICE). Der Adapter kostet 20 Euro zuzüglich 5 Euro Versandkosten und kann ab sofort bestellt werden.

http://joy.sophics.cz/dual-joystick-usb-adapter/ (mj)

Alice's Mom's Rescue jetzt auch für Falcon CT60 und FireBee (03.12.2015 - 21:15 Uhr)

Alice setzt ihre Rettungsaktion auf weiteren Systemen fort: Orion hat sein Spiel nun auch auf den Falcon (mit CT60-Beschleuniger) und die FireBee umgesetzt. Als Grundlage diente die Jaguar-Version, die TOS-Umsetzung enthält allerdings keine systemspezifischen Optimierungen – auf einem Standard-Falcon oder einem CT2-Falcon läuft das Hüpf- und Puzzlespiel deutlich zu langsam. FireBee-Besitzer sollten beachten, dass das Spiel derzeit nur USB-Tastaturen unterstützt. Orion ist zwar FireBee-Besitzer, hat aber keine MegaSTE/TT-Tastatur. Auf Atari-Forum.com stellt er auch eine Falcon-Umsetzung des Rollenspiels Zia in Aussicht. Zia ist allerdings erst zur Hälfte fertiggestellt.

http://onorisoft.free.fr/retroshop/index.html (mj)

Calamus-Adventskalender mit vielen Rabatten (01.12.2015 - 21:21 Uhr)

Black Friday? Cyber Monday? Invers Software öffnet den Calamus-Adventskalender, der Neueinsteiger und Calamus-Anwender gleichermaßen anspricht. Bis zum 24. Dezember gibt es auf alle kostenpflichtigen Zusatzmodule einen Rabatt von 24 Prozent. Gleich um 50 Prozent werden die Preise für das Publishing-Paket reduziert, dies gilt sowohl für die Vollversion SL 2015 (99,50 statt 199 Euro), Upgrades (49,50 statt 99 Euro) und die Complete Edition mit allen Modulen für 499,50 statt 999 Euro. Ausgenommen von den Rabatt-Wochen sind die Font-Sammlungen.

https://www.calamus.net/ (mj)

FPGA-Update: FireBee lernt drucken (30.11.2015 - 18:21 Uhr)

Rechtzeitig zum Fest macht das Team hinter der FireBee allen Besitzern des schnellen ST-kompatiblem Computers ein Geschenk: die FireBee kann nun drucken. Die Grundlagen dafür wurden schon mit EmuTOS 0.9.5 geleistet, nun wurde eine neue FPGA-Konfiguration und ein Gerätetreiber für FreeMiNT veröffentlicht. Zuvor war drucken lediglich per Netzwerk und PHERP möglich, mit den Updates kann auch ein über die parallele Schnittstelle angeschlossener Drucker genutzt werden. Der Anpassung ging internationales Teamwork und viele Testkonfigurationen voraus, auf firebee.org wird im Artikel "Struggle for Printing" näher darauf eingegangen.

Leider ist die Zahl der Programme, die nativ unter EmuTOS laufen und eine Druckfunktion bieten, beschränkt. EmuTOS bietet anders als FireTOS keine 68k-Bibliothek, um ältere Anwendungen und Programme, die nicht speziell für die Coldfire-CPU kompiliert wurden, auszuführen. Bis unter Papyrus, Atari Works und via NVDI gedruckt werden kann, muss auch das FireTOS gepatcht werden. Das bekannteste native Textprogramm für die Biene ist der Texteditor qed.

http://firebee.org/fb-bin/news?action=full_news&idnews=257&lng=DE (mj)

PDF-Treiber für GDOS in Entwicklung (28.11.2015 - 10:54 Uhr)

Auf dem Mac können PDFs aus jedem beliebigen Programm "gedruckt" werden und auch für Windows-Systeme werden PDFs über geeignete Programme per Druckdialog generiert. Probe House Software hat nun die Beta-Version eines PDF-Treibers für GDOS veröffentlicht. Mit dem Treiber können Programme, die über GDOS drucken, PDFs erstellen. Dadurch steigt die Zahl der Programme, die PDF exportieren können, enorm. Derzeit kann nur Text ausgegeben werden, dieser aber immerhin bald in einer Auflösung von bis zu 1200dpi.

http://www.atari-forum.com/viewtopic.php?f=27&t=28923 (mj)

Elansar/Philia-Update für FireBee und Falcon CT60 (26.11.2015 - 19:09 Uhr)

Tester gesucht: Orion hat seine beiden Myst-ähnlichen Point&Click-Adventures "Elansar" und "Philia: the Sequel to Elansar" aktualisiert. Beide Titel können nun auch im GEM-Fenster unter Farbtiefen ab 16 Bit (65536 Farbtöne) gespielt werden. Bei Elansar wurde die Videoqualität im Intro verbessert und Philia soll erstmals auch auf der FireBee laufen. Orion selbst hat das Update auf der FireBee unter FireTOS getestet, aber sucht nun nach FireBee- und Falcon-Besitzern, die die Spiele unter MiNT (FireBee) und der CT60/CTPCI Radeon/SuperVidel testen können.

Die neuen Binaries sind noch nicht auf der Website verfügbar, da der Entwickler das Feedback von Spielern abwarten möchte. Den Download gibt es auf AtariForum.com, das Archiv enthält eine Textdatei mit einer Updatebeschreibung.

http://www.atari-forum.com/viewtopic.php?f=92&t=28916 (mj)

FireBee: Zweite Serie erreicht Vorbestellerzahl (25.11.2015 - 22:10 Uhr)

Gratulation an das Team hinter dem TOS-kompatiblem FireBee-Computer: Die FireBee hat nun beide Ziele erreicht und kann nun in der zweiten Auflage in Produktion gehen. Für den Produktionsstart waren fünfzig Vorbestellungen erforderlich, von denen mindestens zwanzig eine Anzahlung von 200 Euro leisten mussten. Mittlerweile 51 Vorbestellungen vor, 33 Geräte wurden ganz oder teilweise bezahlt. Gefertigt werden die Geräte bei Medusa Computers in der Schweiz, wie schon die Medusa T40, der Hades und die erste FireBee-Serie. Eine FireBee kostet 560 Euro, die Herstellung der Boards dauert 12 Wochen.

Die zweite Serie entspricht von der Hardwareausstattung exakt der ersten Serie, Besteller erhalten also ein System mit vielen modernen und einigen älteren Schnittstellen, von denen einige aber noch nicht ins System eingebunden sind. Weit fortgeschritten ist die Arbeit an der parallelen Schnittstelle, um auch ohne Umweg über ein Netzwerk direkt drucken zu können. Im Inneren der FireBee arbeitet eine Coldfire-CPU, die von einem FPGA unterstützt wird. Letzterer implementiert Teile der Falcon-Hardware. Die Hardwareleistung und Kompatibilität kann also in Zukunft auch durch Softwareupdates weiter gesteigert werden. (Bild: 3D-Anagylph-Aufnahme des FireBee-Boards, mit Rot/Cyan-Brille zu betrachten.

http://firebee.org/fb-bin/preorder?lng=DE (mj)

Jaguar: ARNE und der Tempel des Schweizers (15.11.2015 - 22:09 Uhr)

Jaguar-Entwickler "Der Luchs" wird auch 2016 seine 8-Bit-Collection für den Jaguar fortsetzen. In der Reihe sind bereits "Ausweichmanöver", "Absorbierer" und "Arne - Jäger des Jags" erschienen. Die Spiele bieten einfache, an alte 8-Bit-Systeme erinnernde Grafiken und arcadelastiges Gameplay. Die Titel sind durchnummeriert, welche Nummer "Tempel des Schweizers" in der Collection einnehmen wird, steht noch nicht fest.

http://www.nexgam.de/forum/thread/87643-arne-und-der-tempel-des-schweizers/?postID=2139005#post2139005 (mj)

Yopaz IceStar jetzt auch als ST-Spiel (15.11.2015 - 12:15 Uhr)

Multiplattform-Entwickler Orion hat eine schöne Überraschung für ST-Spieler: Das Puzzle-Spiel Yopaz IceStar gibt es nun auch für den ST, STE und Falcon. Es wird aber nicht im Vollbild, sondern im GEM-Fenster gespielt, Yopaz läuft in der hohen ST-Auflösung, aber auch in jeder Auflösung ab ST-Low mit mindestens 16 Farben. Im Vergleich zur PC-Version wurde die Spielfeldgröße verringert, außerdem gibt es nur 20 Level. Der Leveleditor wurde aber portiert und steht somit auch auf dem ST zur Verfügung. Läuft das Spiel mit Hindergrundmusik, benötigt5 es 3 MB RAM, ohne reicht auch 1 MB. Orion bietet eine Demoversion an, die Vollversion kostet 4 US-Dollar und beinhaltet die Windows-Version.

http://orionsoft.itch.io/yopaz-icestar (mj)

Jaguar: Alice's Mom's Rescue auch als Modul (31.10.2015 - 08:48 Uhr)

Vor einigen Monaten erschien das Denkspiel mit Hüpfelementen „Alice’s Mom’s Rescue“ von Orion für Jag-CD und Skunkboard, nun ist das Spiel in limitierter Auflage auch als Modul verfügbar.

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Kick Off Revival: Dino Dini belebt Fußballklassiker neu (22.10.2015 - 22:52 Uhr)

In einer Zeit, als für Freunde des digitalen Fußballs eine FIFA- oder UEFA-Lizenz noch nicht kaufentscheidend war, erschien Kick Off für den ST und spaltete die Spielegemeinde: Die einen hassten es, die anderen liebten es. Keine Fußballsimulation war rasanter und im Gegensatz zu Microprose Soccer & Co. klebte der Ball nicht an den Füßen. Schon das einfache Spiel mit dem Ball war bei Kick Off anspruchsvoller als bei der Konkurrenz. Der Realismus wurde mit gelben und roten Karten, Fouls und Verletzungen weiter gesteigert – auch dies war damals keine Selbstverständlichkeit.

Nach dem Erstling für Atari ST, Amiga, PC und einigen Konsolen, erschien die Erweiterung Extra Time. Ein Jahr später programmierte Dino Dini Kick Off 2. Auch zu diesem Titel erschienen Erweiterungsdisketten. Spätere Teile wie Kick Off 3 (auch für den Jaguar geplant), Kick Off 97/98 und Kick Off 2002 wurden von anderen Entwicklern programmiert. Bei Fans des rasanten Bildschirmkicks machte unterdessen Sensible Soccer das Rennen, welches sich ebenfalls zu einer Serie entwickelte.

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Boing GEM - Amiga-Ball hüpft im GEM-Fenster (18.10.2015 - 20:10 Uhr)

Boing gehörte zu den frühen Demos für den Commodore Amiga. Geschrieben von Dale Luck und RJ Mical, wurde der rot-weiße Ball zu einem Symbol für Commodores 16/32-Bit-Computer. Technisch war das Demo weniger eine Demonstration der besonderen Fähigkeiten des Computers, denn die Illusion der Balldrehung wurde durch das Rotieren der Farben (Color Cycling) erzeugt. Kein Wunder, dass der Ball auch schnell auf anderen Systemen hüpfte, darunter auch auf dem ST. Eine GEM-Variante existierte bisher nicht, doch nun gibt es "Boing".

Boing verwendet wie die anderen GEM-Demos von Renaissance einzelne Bilder, die animiert werden. Diese liegen im TGA-Format (Targa) vor. Der Sound besteht aus zwei Samples. Programmiert wurde die Demo in C, der Quelltext ist verfügbar. Das fertig kompilierte Programm gibt es verschiedenen Versionen für STs und Klone mit 680x0- oder Coldfire-CPU.

http://atari.daroou.fr/index.php?page=Boing (mj)

Carrot Kingdom - Neues VCS Jump'n'Run (16.10.2015 - 11:15 Uhr)

Jump'n'Run-Spiele gibt es für das VCS wenige - hier ist ein Spiel, welches nicht so schnell von Nintendo oder Sega aus dem Verkehr gezogen wird: Carrot Kingdom. Als Katzen-Mädchen hüpft und schießt sich der Spieler durch scrollende Welten, Erzfeinde sind die Karotten. Das Video zeigt eine frühe Version des in Assembler programmierten Spiels, der Entwickler hat auch einen Level-Editor geschrieben. Eine Version zum Herunterladen gibt es noch nicht.

http://atariage.com/forums/topic/243605-carrot-kingdom-work-in-progress/ (mj)

PhotoChrome 6.20 (15.10.2015 - 20:53 Uhr)

Douglas Little, Autor von Apex Media und dem Doom-Port BadMood, lotet mit PhotoChrome die Grenzen des ST/STE aus. Erstmals veröffentlicht in den frühen 90ern, ist PhotoChrome ein Konvertierungsprogramm, welches PNG- und JPEG-Bilder in das proprietäre PCS-Format umwandelt. Die Farbpalette wird dabei durch verschiedene Tricks auf bis zu 226981 Farbtöne (STE) erhöht. Version 6.2 kann auch Bilder für Overscan-Auflösungen und Auflösungen erzeugen, die über der mittleren ST-Auflösung liegen. Zwar gibt es den Konverter auch für TOS, aber wegen der erforderlichen Rechenzeit wird ein PC, Mac oder Linux-Rechner empfohlen. Eine fertig kompilierte Version für Windows ist im Archiv enthalten.

DML's Corner (mj)

Total Eclipse: XL-Portierung in Arbeit (08.10.2015 - 22:32 Uhr)

Total Eclipse war ein frühes First-Person-Adventure von Incentive Software aus dem Jahr 1988. Angesiedelt in Ägypten, muss der Spieler eine Pyramide erforschen, Fallen überwinden und Rätsel lösen. Wie bei den übrigen Incentive-Titeln (Drillet, Dark Side) wurde das Geschehen in ausgefüllter 3D-Grafik dargestellt - auch auf den 8-Bit-Versionen des Spiels. Total Eclipse erschien für den ST, Amiga und PC, sowie die 8-Bit-Systeme Spectrum, C64 und CPC.

Marius arbeitet nun an einer Portierung des Spiels auf den Atari XL. 64 KB RAM werden benötigt, eine Testversion gibt es als Download im AtariAge-Forum. Die 3D-Routinen wurden optimiert und arbeiten deshalb nicht nur aufgrund der höher getakteten CPU des Ataris schneller als auf dem C64. Letztere ist allerdings nur mit einer Beschleunigerkarte wirklich spielbar, auf einem Standard-C64 ist die Bildrate zu niedrig.

http://atariage.com/forums/topic/243508-new-atari-game-port-wip-total-eclipse/ (mj)

Die neue (und alte!) st-computer-Website (04.10.2015 - 12:25 Uhr)

Da ist sie wieder: Als im August 2014 wieder eine Ausgabe der st-computer erschien, wurde schnell eine Homepage konstruiert - ein Provisorium, welches nicht für die mittlerweile sieben Ausgaben ausgelegt war. Es musste also etwas größeres her und was lag näher, als auch Online an die "alte" st-computer anzuknüpfen. Hier ist sie also, die alte stc-Website, die damals von stc-Chefredakteur Thomas Raukamp gestaltet wurde und die wichtigste deutschsprachige Atari-Website war. Das News-Archiv wurde übernommen, die übrigen Inhalte sind natürlich aktuell: Up-to-Date-Liste, Magazin-Archiv, die aktuelle und die Vorschau auf die nächste Ausgabe.

Diese Website steht in zwei Versionen zur Verfügung: Die klassische Version entspricht der alten Website, während die moderne Variante auf aktuelle Browser ausgelegt ist. Erstere ist auch mit Atari-Browsern wie CAB und Light of Adamas kompatibel. Inhaltlich gibt es selbstverständlich keine Kompromisse. (mj)

(mj)

Neue STE-Demo von den Lamers (12.09.2015 - 08:14 Uhr)

Die Lamers haben auf der Riverwash-Demoparty in Polen ein neues STE-Demo vorgestellt und sich in der Oldschool-Competition gegen ein C64- und ZX-Spectrum-Demo durchgesetzt. „Satan stole my Atari“ zeigt einen Vektor-Würfel, Plasma und einen Bitmap-Tunnel und wird von rockigen Klängen unterlegt. Die Demo benötigt 4 MB RAM.

http://demozoo.org/productions/144805/ (mj)

Sprint 1 für den Atari XL (09.09.2015 - 18:45 Uhr)

Emulatorspezialist Norbert Kehrer hat wieder zugeschlagen: Einen der frühen Arcade-Automaten Ataris, Sprint 1, hat er auf 8-Bit-Atari-Computer portiert. Auf dem Atari läuft dabei das Original-Programm ab, die Video- und Sound-Hardware wird vom XL emuliert. Sprint 1 ist nicht der Vorgänger von Sprint 2, die Zahl gibt lediglich die Anzahl der Spieler an. Es war der Nachfolger von Gran Track 10, verwendete aber eine echte CPU vom Typ MOS 6502, die auch in den 8-Bit-Computern eingebaut wurde. Der Automat verfügte über ein echtes Lenkrad und Pedale.

http://members.aon.at/~nkehrer/ (mj)

SNDH-Archive 4.5 (01.09.2015 - 14:55 Uhr)

Nach einem Jahr gibt es eine neue Version des SNDH-Archivs, der Sammlung klassischer Chiptunes vom Atari ST. Die Extrahierung (ripping) der Chiptunes aus Spielen und Demos ist nicht immer ganz einfach, wie Grazey im SNDH-Blog erläutert. Überarbeitete Rips aus Spielen wie Utopia und Super Cars 2, frische Sub-Tunes aus F.O.F.T., weitere Tunes von Dave Lowe und eine bisher unveröffentlichte Preview-Version des Jochen-Hippel-Chiptunes für den Shooter Warp sind neu. Sierra-Fans dürfen sich indes über Tunes aus den Sierra-Adventures Leisure Suit Larry, King’s Quest, Space Quest und Donal Duck’s Playtime freuen. Für die ST-Plattform gibt es verschiedene Player zur Wiedergabe von SNDH-Dateien: GemPLAY, JAM, STj und SND Player.

http://sndh.atari.org/ (mj)

Tiniconv.ldg (22.08.2015 - 10:25 Uhr)

Pierre Tonthat hat Tiniconv auf den ST portiert. Tiniconv ist eine Bibliothek zum Konvertieren von Zeichensätzen und basiert auf der GNU libiconv. Sie wurde soweit vereinfacht, dass sie auch auf Computern mit wenig Speicherplatz lauffähig ist. Unterschiedliche Zeichensatztabellen plagen die Computerwelt schon seit Jahrzehnten. Lediglich die druckbaren Zeichen des ASCII-Codes sind standardisiert, landes- und betriebssystemspezifische Erweiterungen speichern zusätzliche Zeichen an unterschiedlichen Stellen. Erst mit Unicode wurde ein Standard geschaffen, der genug Platz für alle Zeichen bot.

Die ST-Version von Tiniconv wurde um die Zeichensätze ATARIST und Unicode UTF16 aus der Original-iconv-Bibliothek erweitert. Tiniconv steht als LDG-Datei zur Verfügung, ist also eine dynamische Bibliothek, die von Programmen je nach Bedarf genutzt werden kann. Anwendungsbeispiele gibt es bisher für die Sprache C und GFA-Basic. Tiniconv.ldg ist nicht die erste Systemerweiterung zur Zeichensatzumwandlung: Thomas Muchs KEYTAB erlaubte dies ebenfalls, unterstützte aber weniger Zeichensätze.

http://ptonthat.fr/ (mj)

Anarchisch fahren auf dem ST (12.08.2015 - 10:25 Uhr)

In der Ausgabe 08/15 wurde Laserball vorgestellt, die Neuauflage eines alten PD-Spiels aus dem Jahr 1991. Wie jeder Programmierer hat aber auch Thomas Ilg noch diverse unveröffentlichte Projekte und Prototypen auf alten ST-Disketten und einen hat er nun ausgegraben: Ein Rennspiel mit Pseudo-3D-Grafik, komplett in GFA-Basic entwickelt. Reines GFA-Basic ist natürlich nicht die beste Sprache für schnelle Rennspiele, daher wird ein ST mit mindestens 16 MHz empfohlen.

Im Vergleich zu klassischen Rennspielen sind die Regeln dieses Spiels, welches entfernt an Ataris Road Blasters erinnert, umgedreht: Alle Hindernisse lassen sich überfahren, der eigene Wagen ist unzerstörbar. Obwohl angeblich keine Weiterentwicklung geplant war, sind bereits erste Updates für „Anarcho Ride“ in Entwicklung. So gibt es Musik von xFalcon, mehrere Sprachen und animierte Menüs. Der Programmierer hat auch einen Grafiker gefunden, der Autos und weitere Grafiken zu dem Spiel beisteuert.

Ob der „Anarcho-Simulator“ zu einem echten Spiel weiterentwickelt wird, steht noch nicht fest. (mj)

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